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OPERATIONEN im HNO Bereich

Bei einigen Erkrankungen hilft nur ein operativer Eingriff. Nachfolgend können Sie sich ein wenig vorab informieren, wobei das persönliche Gespräch mit umfangreicher Aufklärung des Patienten unabdingbar beleibt. Die meisten operativen Eingriffe führe ich in der Clinica Juaneda in Palma durch (www.clinica-juaneda.es). Die Patienten werden – wenn es kein ambulanter Eingriff ist- in der Regel 24 Stunden beobachtet und dann entlassen. Sie bekommen normalerweise ein Zweibettzimmer zugewiesen, wobei das zweite Bett für einen Familienangehörigen da ist, was sich besonders bei Operationen von Kindern als hilfreich erweist.

  • Adenotomie mit und ohne Paukenröhrchen Einlage in das Trommelfell ( siehe HNO Erkrankungen bei Kindern)
  • Tonsillektomie: Die Entfernung der Gaumenmandeln wird in Narkose und innerhalb eines 24 Stunden dauernden, stationären Aufenthaltes in der Clinica Juaneda ( www.clinica-juaneda.es) ausgeführt. Sie kommt in Frage, wenn die Patienten über mehrere Jahre 2-3 Infekte der Tonsillen(Mandeln) erlebt haben oder es zu einem sogenannten Abszess gekommen ist ( Eiteransammlung um die Mandel herum) . Da die Mandelentzündung gerne zu Sekundärerkrankungen an den Herzklappen, dem Herzmuskel , den Nieren oder den Gelenken führen kann, sollten die Tonsillen ab einer gewissen Frequenz von Infekten operativ vorsorglich entfernt werden, um das Risiko solcher schweren Erkrankungen auszuschließen. Die OP ist schmerzfrei. Danach bestehen etwa 2 Wochen Wundschmerzen, die mittels Schmerzmitteln ( Ibuprofen) gut beherrscht werden können.
  • Tonsillotomie: Hier handelt es sich um einen Eingriff, bei dem die Mandeln nicht entfernt, sondern nur verkleinert werden. Bei manchen Kindern und Erwachsenen können die Mandeln ein Atemhindernis darstellen. Man verzichtet auf eine komplette Entfernung um der Funktion der Mandeln für das Immunsystem Rechnung zu tragen. Bei der OP kommt ein CO2 Laser zum Einsatz, der zu einer schonenden Gewebsabtragung erforderlich ist.
  • Kehlkopfspiegelung in Narkose: Sollte sich bei der endoskopischen Untersuchung in der Praxis eine Veränderung im Bereich des Kehlkopfes oder der Stimmbänder zeigen, welche besser entfernt werden sollten, so geht das mit der ambulanten sogenannten Mikrolaryngoskopie. Unter dem Mikroskop werden diese Gewebsveränderungen dann schonend entfernt und zur histologischen Untersuchung an den Pathologen weitergegeben.
  • Nasenscheidewand Operation ( Septum OP): Bei einer Fehlstellung der knorpelig-knöchernen Nasenscheidewand und einer damit verbundenen, behinderten Nasenatmung, können wir dieselbe chirurgisch korrigieren. Dabei werden die verbogenen Areale freigelegt und neu adaptiert, sodass der Patient danach erheblich besser Luft bekommt. Der Eingriff und auch die Nachbehandlung sind schmerzlos. Zu äußeren Schwellungen im Gesicht kommt es dabei nicht.
  • Nasen Schwellkörper-Verkleinerung: Oft reicht es, bei einer behinderten Nasenatmung, sofern die Nasenscheidewand gerade ist, nur die Schwellkörper in der Nase zu verkleinern. Der notwendige Eingriff dauert ca. 5 Minuten, ist ambulant und wird in örtlicher Betäubung ausgeführt. Das Verfahren wird Radiofrequenzchirurgie oder auch Coblation genannt. Die Ergebnisse sind innerhalb von ein paar Tagen für den Patienten spürbar. Es handelt sich um eine äußerst sichere, komplikationsarme und kontrollierte Methode, wobei mittels einer Sonde, die in den Schwellkörper eingebracht wird, Gewebe entfernt wird. Bei Kindern erfolgt die OP in einer ambulanten Narkose.
  • Nasennebenhöhlen Operation (CENS): Bei chronischen Nebenhöhlenentzündungen mit Polypen kann die Nasenpassage und Belüftung der Nebenhöhlen durch ein sicheres, endoskopisches Verfahren mit Abtragung der pathologischen Gewebsveränderungen wiederhergestellt werden. Diese Technik ist wesentlich sicherer und komplikationsärmer als die früheren Verfahren und wird heute routinemäßig angewendet. Der Eingriff erfolgt in Narkose.
  • Operationen im Gehörgang: Manche Patienten leiden unter einer Verengung des Gehörgangs z.B. durch sogenannte Exostosen. Dies sind Knochenwülste, die sich mit den Jahren oft bei leidenschaftlichen Schwimmern oder Tauchern ausbilden können. Hier besteht die Möglichkeit, in lokaler Betäubung mittels Mikrofräsen eine Erweiterung des Gehörgangs vorzunehmen.
  • Mittelohr Operationen: Hier sprechen wir von der sogenannten Mikrochirurgie der Mittelohren. Unter dem Mikroskop werden Transplantationen von Eigengewebe vorgenommen, um z.B. Trommelfelldefekte zu schließen. Sollte ein Defekt der Gehörknöchelchen bestehen, kann man auch diese mit Titan- Keramik- oder Goldimplantaten ersetzen. Auf diese Weise erreichen wir eine Verbesserung des Hörvermögens und der Lebensqualität.
  • Speicheldrüsen Operationen: Patienten mit Cysten, Steinen oder Tumoren in den Speicheldrüsen brauchen zur Bewältigung Ihrer Erkrankung eine Operation der Glandula Parotis (Ohrspeicheldrüse) oder der Glandula submandibularis(Unterkieferspeicheldrüse). Oft reicht schon eine vorsichtige Sondierung des Speichelgangs, um z.B. Konkremente zu lösen.

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